Alexandre Perrier

Alexandre Perrier (* 17. Mai 1862 in Genf; † 5. Mai 1936 in Genf) war ein Schweizer Landschaftsmaler.

Nach einem Schulabschluss am Collège de Genève arbeitete er eine kurze Zeit in einer Bank

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, bevor er 1881 nach Mülhausen für eine Ausbildung als Textildruckzeichner ging.

1891 zog er nach Paris, wo er als Modezeichner arbeitete. Er entdeckte die neuen Kunstrichtungen wie Neoimpressionismus, Symbolismus und Art Nouveau. Er malte auch selber

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, teilweise während Sommeraufenthalte in Genf und Obersavoyen, und er stellte mehrmals am Salon des Indépendants aus.

Kurz vor der Jahrhundertwende kehrte er nach Genf zurück, wo er bis zu seinem Tod blieb. Er erhielt an der Weltausstellung Paris 1900 eine Bronzemedaille. 1902 stellte er an der Wiener Secession aus.

Alexandre Perrier malte vorwiegend Berglandschaften: zahlreiche Bilder von dem Praz-de-Lys (Alpgebiet oberhalb von Taninges), dem Salève von Collonges-sous-Salève aus, dem Mont Blanc, dem Genfersee und dem Grammont von Montreux aus. Er malte auch einige symbolische Kompositionen und ein paar Porträts.

In der ersten Hälfte seines Schaffens verwendete er eine Pointillismustechnik, die an Giovanni Segantini oder Giuseppe Pellizza da Volpedo erinnert. Später entwickelte er einen freieren Pinselstrich, teilweise Farbe und Zeichnung trennend. Im Gegensatz zu vielen Impressionisten malte er seine Ölbilder nicht in der freien Natur mcm taschen sale, sondern im Atelier mit Hilfe von Bleistiftskizzen und Pastellskizzen.

1917 wurde er zum Präsidenten der Genfer Sektion der Gesellschaft Schweizerischen Maler, Bildhauer und Architekten (GSMBA) gewählt.

Ein Jahr nach seinem Tod wurde 1937 eine Retrospektive im Genfer Musée Rath und der Kunsthalle Bern gezeigt. In 1986/1987 sowie in 2008/2009 fanden Sonderausstellungen über Alexandre Perrier in dem Kunstmuseum Solothurn und dem Musée d’art et d’histoire von Genf statt.

KVG Stade

Jan Behrend, Michael Fastert

Die KVG Stade GmbH & Co. KG ist ein regionales Verkehrsunternehmen für den Nahverkehr im Norden Niedersachsens mit Sitz in Stade. Die KVG gehört zur Unternehmensgruppe der Osthannoverschen Eisenbahnen OHE und hat im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 56,7 Millionen Euro erzielt. Die KVG beschäftigt ungefähr 750 Mitarbeiter und unterhält 473 eigene Omnibusse (plus 138 angemietete).

Die KVG betreibt den Stadtverkehr in den Städten Buxtehude, Buchholz i.d.N., Bremervörde, Cuxhaven, Lüneburg, Stade und Winsen (Luhe)

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. Außerdem betreibt die KVG den Regionalbusverkehr in den Landkreisen Cuxhaven, Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Rotenburg (Wümme) (teilweise), Heidekreis und Stade. Das Verkehrsgebiet reicht bis in die Städte Hamburg und Bremerhaven. Das gesamte Verkehrsgebiet umfasst ungefähr 6766 km². Die KVG verkehrt auf insgesamt 6292 km Streckennetz und steuert dabei ca. 3500 Haltestellen an.

Die KVG betreibt in folgenden Städten einen Betriebshof:

Die Linien der KVG sind Teile folgender Verkehrsverbünde:

Die Kraftverkehr GmbH & Co. KG (KVG) entstand aus der Omnibusgesellschaft Alex & Heinrich Peill oHG, die 1. April 1928 gegründet wurde und zunächst den Stadt-Omnibusverkehr in Stade betrieb. Anfang der 1930er Jahre kam der Ersatzverkehr mit Omnibussen für die Kehdinger Kreisbahn (Stade−Freiburg−Itzwörden) hinzu, deren Personenverkehr am 22. Mai 1932 eingestellt wurde. 1947 wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt. 1951 übernahm die Deutsche Bundespost das Unternehmen mit zwei Überlandlinien und dem Stadtverkehr Stade sowie 17 Omnibussen und 11 Busanhängern.

Am 9. Mai 1966 wurde die Peill Verkehrsgesellschaft GmbH in Kraftverkehr Stade GmbH –KVG– umbenannt und bezog ein neues Betriebsgebäude an der Harburger Straße in Stade. Am 1. April 1967 erfolgte eine umfangreiche Erweiterung des Liniennetzes, da der KVG die bis dahin vom Postamt Stade aus betriebenen Postbuslinien übertragen wurden.

In den Folgejahren expandierte die KVG weiter und übernahm nacheinander die Omnibuslinien mehrerer kleiner Privatunternehmen:

Am 3. Juni 1973 wurde in München eine Filiale der KVG eingerichtet. Zwischen Juni 1973 und Juni 1976 wurden die Postbuslinien in der Region München als Regionalbuslinien innerhalb des MVV betrieben. Danach wurden sie als Regionalverkehr Oberbayern (RVO) weitergeführt.

Zum 1. Januar 1982 wurde die KVG eine Regionalverkehrsgesellschaft von Bundesbahn (DB) und Bundespost (DBP), die DB übernahm 51 % der Gesellschaftsanteile. Im Verlauf des Jahres 1982 wurde das Bedienungsgebiet der KVG erheblich vergrößert, da ihr alle bisherigen Bahnbus- und Postbuslinien im nordostniedersächsischen Raum übertragen wurden:

Darunter waren auch drei Postbuslinien im Bereich des Hamburger Verkehrsverbundes HVV:

Die KVG trat am 1. Januar 1983 daher an Stelle der Deutschen Bundespost in den HVV ein. Einige der ehemaligen Bahnbuslinien wurden im Laufe der Jahre eingestellt (Hamburg–Soltau, Hamburg–Munster, Hamburg–Verden, Hamburg–Amelinghausen). Diese wiesen oft nur eine Fahrt am Tag auf.

Außerdem übernahm die KVG am 31. Dezember 1982 den Stadtbusverkehr in Lüneburg von der Firma Ernst Röhlsberger mit zahlreichen MAN-Bussen.

1996 wurde die KVG von Bahn und Post an die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) Zeven und die Osthannoverschen Eisenbahnen AG (OHE) Celle verkauft. Nachdem im Jahr 2011 die Anteile des Landes Niedersachsen und des Bundes am OHE-Konzern verkauft wurden, gehört seit Mitte 2006 auch die KVG zum italienischen Netinera-Konzern. Die Busgesellschaften, an denen die OHE beteiligt ist, gründeten 2014 eine Bussparte innerhalb der OHE. Die VOG trat in die Gesellschäftsrolle der OHE ein und übernahm 60 % der Geschäftsanteile an der KVG.

Als neues Betätigungsfeld der KVG ergibt sich seit einiger Zeit der Stadtverkehr Harburg. Neu eingerichtet wurden die Linien Sinstorf–Harburg–Finkenwerder (Linie 146) und Ringverkehr Harburg–Neuland. Demgegenüber gab es einzelne Kürzungen im Regionalbereich. So wurde der Ort Eddelsen vom Busverkehr abgehängt, und mit der HVV-Erweiterung verschwand die Linie nach Bispingen. Eine Verbesserung im Regionalverkehr gab es zwischen Over und Winsen: Hier wurde die ehemalige Marquardt-Buslinie übernommen, verdichtet und nach Harburg durchgebunden.

Im Stadtverkehr setzt die KVG meist moderne Niederflurbusse ein. Im Überlandverkehr, insbesondere der KVG Hittfeld, dominieren noch die ungünstig zu besteigenden und für manchen nicht benutzbaren Setra-Überlandbusse.

Die Bedienungsqualität der Linien ist sehr unterschiedlich. Die von Harburg ausgehenden Linien weisen eine dichte Fahrtenfolge und auch Spät- und Wochenendverkehr auf. In Lüneburg hingegen verkehrt nach 20:30 Uhr kein Bus mehr – weder im Stadt- noch im Überlandverkehr. Dies ist für eine Universitätsstadt mit vielen Kneipen sicher ungewöhnlich und steht auch in Kontrast zum kleineren Stade, wo die KVG eine Abend-Ringlinie im Stadtverkehr und eine Abend-Überlandverbindung nach Freiburg betreibt. Tagsüber weisen die KVG-Stadtlinien eine hohe Bedienungsqualität auf – es bestehen Taktfahrpläne. Der am dichtesten befahrene Abschnitt befindet sich in Lüneburg zwischen Am Sande und Kaltenmoor.

Seit Dezember 2010 verfügt die KVG in Lüneburg über drei Volvo 7700 Hybrid. Im Juni 2012 folgten diesen drei Fahrzeugen weitere zehn Exemplare, wovon einer von ihnen ausgebrannt und im November 2013 durch ein Neufahrzeug ersetzt worden ist. Ende 2015 wurden die Busse aufgrund der hohen Pannenquote ausgemustert und durch Neufahrzeuge ersetzt.

Neben dem normalen Linienbetrieb bietet die KVG auch fahrplanmäßige Fahrten zu Diskotheken und Freizeiteinrichtungen (wie z.B. Heide-Park, Snow Dome Bispingen und Universum Bremen) an. Auch Fahrten mit einem „Oldtimer-Bus“ (Setra S8) und einem VW T1 Samba können gebucht werden.

Rathaus Halifax

Das Rathaus Halifax ist der Sitz der Stadt- und Regionalverwaltung von Halifax (Halifax Regional Municipality)

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. Seit der Verschmelzung am 1. April 1996 gehört neben der Stadt Halifax auch Dartmouth, Bedford sowie der Kreis Halifax (County of Halifax) zum Verwaltungsbezirk. Das Rathausgebäude befindet sich in der Innenstadt von Halifax an der Grand Parade gelegen, einem Platz

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, welcher früher für Militärparaden genutzt wurde. Das Gebäude wurde zwischen 1887 und 1890 errichtet und von Edward Elliot entworfen. Es gehört zu den ältesten und größten Verwaltungsgebäuden von Nova Scotia. Das aus rotem Sandstein bestehende Rathaus hat in der Mitte einen siebenstöckigen Uhrenturm. Die an der Nordseite befindliche Uhr zeigt permanent die Uhrzeit 9:04 Uhr an und erinnert damit an den Zeitpunkt der Halifax-Explosion am 6. Dezember 1917.

Koordinaten:

Theodor Bartus

Theodor Bartus (* 30. Januar 1858 in Lassan mcm taschen sale; † 28. Januar 1941 in Berlin) war ein deutscher Seemann, Museumstechniker und Konservator.

Theodor Bartus, Sohn eines Webermeisters, begann seine seemännische Laufbahn auf dem Segelschiff seines Onkels. In Australien machte er sein Steuermannsexamen und wurde Kapitän. Er hatte langjährige Erfahrungen in der Segelschifffahrt und den dazu erforderlichen Handfertigkeiten erworben und lebte zeitweise als Squatter in Australien

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Während eines Besuchs in Deutschland ging seine australische Bank bankrott, so dass er plötzlich mittellos wurde. Er musste sich eine Anstellung suchen und arbeitete ab 1888 als Museumstechniker am Völkerkundemuseum in Berlin-Dahlem, wo er unter anderem Schiffe auftakeln sollte. Zwischen 1902 und 1914 war er technischer Begleiter auf allen vier Turfanexpeditionen unter Leitung von Albert Grünwedel und Albert von Le Coq. Bartus entwickelte dort eine Methode, Wandmalereien und Inschriften weitgehend unbeschädigt von Höhlen- und Felswänden sowie von Ruinen abzulösen, die dann nach Deutschland transportiert wurden. Weitere Expeditionen führten Theodor Bartus nach Mesopotamien und Indien. Bis an sein Lebensende war er am Völkerkundemuseum mit der Aufstellung und Konservierung der mitgebrachten Funde beschäftigt.

Carl von Rokitansky

Carl Freiherr von Rokitansky (tschechisch: Karel Rokytanský) (* 19. Februar 1804 in Königgrätz, Böhmen; † 23. Juli 1878 in Wien) war Pathologe, Politiker und Philosoph.

Karl Joseph Wenzel Prokop Rokitansky wurde als Sohn des Kreiskanzlisten von Leitmeritz, Prokop Rokitansky, im böhmischen Königgrätz geboren. Seine Mutter Theresia war Tochter des Königgrätzer Kreiskommisärs Lodgman Ritter von Auen. Karl war das erste von vier Kindern (Prokop, Marie, Theresie) der Familie. Durch den frühen Tod des Vaters († 1812) wuchs Carl mit seinen drei Geschwistern in kärglichen Verhältnissen auf. Trotz dieser Lage ermöglichte es ihm seine Mutter, dass er das Gymnasium in Königgrätz und danach die Prager Karl-Ferdinands-Universität besuchen konnte. Hier musste er zuerst drei Semester Philosophie studieren, bevor er 1821 mit dem Studium der Medizin beginnen konnte. Die Vorlesungen wurden damals auf Deutsch und Latein gehalten. Den Lebensunterhalt verdiente er sich durch Privatstunden. 1824 übersiedelte er nach Wien zu seinem Onkel Lodgman von Auen, um sein Medizinstudium an der Universität Wien fortzusetzen. Hier promovierte er am 6. März 1828 im Fach Medizin.

1834 heiratete er Maria Anna Weiss, eine von Antonio Salieri ausgebildete Sängerin, die ihre Karriere zugunsten der Familie aufgab. Aus der Ehe stammten vier Kinder: Hans war ein bekannter Sänger an der Wiener Hofoper

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, Viktor wurde ebenfalls Sänger und Gesangspädagoge; die beiden anderen Söhne waren Mediziner, Karl wurde Universitätsprofessor für Frauenheilkunde an der Universität Graz und Prokop (1842–1928) Ordinarius für Innere Medizin an der Universität Innsbruck.

In Wien arbeitete er zuerst als „unbesoldeter Practicant“ in der Pathologisch-Anatomischen Lehranstalt der Wiener Allgemeinen Krankenhauses. Sein erstes Obduktionsprotokoll stammt vom 23. Oktober 1827. Rokitansky promovierte am 6. März 1828 an der Universität Wien im Fach Medizin. Ab 1830 war er Assistent an der Pathologisch-Anatomischen Anstalt. 1832 wurde er supplierender ao. Professor und 1834 wurde er zum außerordentlichen Professor und Kustos des Pathologisch-Anatomischen Museums ernannt. 1844 erhielt er den ersten Lehrstuhl für Pathologische Anatomie an der Universität Wien. Rokitansky verbrachte sein ganzes wissenschaftliches Leben (1830 bis 1875) an dieser Institution.

Rokitansky erkannte, dass die noch wenig beachtete Disziplin der Pathologischen Anatomie als Wissenschaft im Dienste der Klinik stehen müsse. Nur dann könne sie dem Arzt am Krankenbett neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten anbieten. Nach Gerard van Swieten, dem Begründer der Älteren oder Ersten Wiener Medizinischen Schule, löste Rokitansky damit eine wissenschaftliche „Revolution“ aus. Mit der Gründung der Jüngeren oder Zweiten Wiener Medizinischen Schule leitete der Pathologe gemeinsam mit dem Internisten Josef von Škoda und dem Dermatologen Ferdinand von Hebra einen Paradigmenwechsel ein, der die naturphilosophisch orientierte Medizin hin zur modernen, naturwissenschaftlich orientierten Medizin führte. Mit der Spezialisierung der Medizin, verbunden mit der Entwicklung neuer Disziplinen, erreichten „Wiener Mediziner“ Weltruf. Am Wiener Lehrstuhl folgte ihm Eduard von Hofmann.

Eine von Rokitansky 1846 formulierte spekulative Krasen- oder Blutmischungslehre wurde scharf unter anderem von Rudolf Virchow kritisiert, der Rokitansky andererseits wegen seiner Verdienste in der Pathologie hoch achtete. Rokitansky hatte dem Blut als Ort des pathologischen Geschehens bei allen nicht genau lokalisierbaren Erkrankungen eine besondere Bedeutung zugewiesen und damit einen wohl letzten wissenschaftlichen Versuch einer Wiederbelebung humoralpathologischer Vorstellungen unternommen.

Nach ihm benannt ist das Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom, weitere Erwähnung findet er in den Synonymen für das Budd-Chiari-Syndrom sowie beim Rokitansky-Aschoff-Sinus.

Durch die Führungspositionen in verschiedensten akademischen und politischen Institutionen prägte Rokitansky auch die Ära des österreichischen Hochliberalismus. Er repräsentierte den Liberalismus des Bildungsbürgertums. Im Streben nach „Freiheit und Fortschritt“ trug er sowohl zur Universitätsreform bei, als auch zur wesentlichen Verbesserung des Gesundheitswesens. Er war mehrmals Dekan der medizinischen Fakultät, 1852 der erste frei gewählte Rektor aus dem medizinischen Professorenkollegium der Universität Wien und Präsident des Obersten Sanitätsrates. Schon 1850 leitete er die Gesellschaft der Ärzte in Wien, Rokitansky blieb ihr Präsident auf Lebenszeit. 1863 ernannte Staatsminister Anton von Schmerling den Liberalen zum medizinischen Studienreferenten im Innenministerium, am 25. November 1867 wurde er von Kaiser Franz Joseph I. „unerwartet und unvorbereitet“ ins Herrenhaus des Reichsrats berufen. 1870 wählte ihn schließlich die neu gegründete Anthropologische Gesellschaft zum ersten Präsidenten. 1874 erfolgte die Erhebung Rokitanskys in den Freiherrenstand durch Kaiser Franz Joseph I.

Obwohl Rokitansky in der naturwissenschaftlichen Forschung für die „materialistische Methode“ eintrat, lehnte er den Materialismus als Weltanschauung ab. In der Festrede anlässlich der Eröffnung des Pathologisch-Anatomischen Instituts im Allgemeinen Krankenhaus in Wien warnte er eindringlich davor, „die Freiheit der Naturforschung“ zu missbrauchen. Der Naturforscher müsse sich zuerst des Menschen als „erkennendem Subjekt“ bewusst werden und dürfe erst dann „dem Drange nach Erkenntnis“ folgen. Wenn der Mensch in der Medizin nur mehr als Objekt der Forschung gelte, ginge die Würde des Menschen verloren. Damit thematisierte der Humanist zukunftsweisend die Frage der Ethik in der Medizin. Tierversuchen stand Rokitansky aus ethischen, aber auch aus wissenschaftlichen Überlegungen kritisch gegenüber, da „die Entwicklungsgeschichte, die pathologische Anatomie und die klinische Beobachtung eine Anzahl von Tatsachen liefern, welche mehr wert sind als tausend Experimente“. In der Rede über die „Solidarität alles Tierlebens“ an der „Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften“ zeigte er seine Nähe zu Arthur Schopenhauers Mitleidslehre. „Wenn wir […] Mitleid hegen und üben“, erklärte er, würden wir „einen Theil der Last des Leidens von den Leidenden nehmen“. Menschliche Größe zeige sich in der Befähigung, durch Aggressionsverzicht „freiwillig die größten Leiden“ zu übernehmen. Jene, denen dies gelänge, sollten unsere „großen ethischen Vorbilder“ sein.

Am 17. Juli 1848 wurde Rokitansky zum wirklichen Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften gewählt, 1866 zum Vizepräsidenten und von 1869 bis zu seinem Tode am 23. Juli 1878 war der Gelehrte ihr Präsident. Er empfand diese Auszeichnung „als die größte Ehre, die ich genieße“. 1850 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Ab 1856 war er auch Mitglied der Leopoldina.

Er ruht in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Hernalser Friedhof (Gruppe AR, Nummer 24) in Wien.

1874 wurde er als Freiherr von Rokitansky von Kaiser Franz Josef in den Adelsstand erhoben. Er war Inhaber des Kommandeurkreuz des österreichischen Leopoldordens und Ehrenbürger der Stadt Wien. Rokitansky war Ehrendoktor der Universitäten Prag, Jena und Krakau. Im Jahr 1864 wurde in Wien Hernals (17. Bezirk) die Rokitanskygasse nach ihm benannt. Im Jahr 1954 brachte anlässlich seines 150. Geburtstages die österreichische Post eine Sonderbriefmarke heraus.

Europäisches Christliches Politisches Jugend-Netzwerk

Das Europäische Christliche Politische Jugend-Netzwerk (offizieller Name: European Christian Political Youth Network, kurz: ECPYN) ist eine Organisation

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, die christliche, politisch aktive junge Leute aus ganz Europa zusammenbringt. ECPYN versucht, diese jungen Leute zu unterstützen, um so die christliche Politik in Europa zu stärken. Das ECPYN ist verbunden mit der Europäischen Christlichen Politischen Bewegung.

In Kortenberg (Belgien) wurde im Juli 2004 das ECPYN gegründet

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. Gründungsmitglieder waren die Organisationen PerspectieF (Junge ChristenUnie) aus den Niederlanden und andere Europäische christliche politische Jugendorganisationen, wie z.B. die Junge Evangelische Volkspartei und die Junge Eidgenössisch Demokratische Union (aus der Schweiz). Die Gründung des ECPYN war einer der Ergebnisse der „Internationalen Summer School“, an der junge Leute aus ganz Europa teilnahmen.

Seit dem Jahr 2004 wird von der ECPYN jedes Jahr an einem anderen Ort die „International Summer School“ organisiert. Die Veranstaltung umfasst unter anderem Reden, Workshops und Ausflüge zu einem politischen Thema. Im Jahr 2005 wurde die Summer School in Lunteren (Niederlande), 2006 in Birstonas (Litauen), 2007 in Würzburg (Deutschland), 2008 in Chișinău (Moldawien) und 2009 in Risan (Montenegro) veranstaltet.

Der ECPYN gehören unter anderem folgende Organisationen an:

HMS Illustrious (R87)

Die vierte HMS Illustrious (R87) der Royal Navy war ein Flugzeugträger des Zweiten Weltkriegs.

Sie war das erste Schiff der Illustrious-Klasse, zu der außer ihr noch die Victorious, die Formidable und die Indomitable gehörten. Auf Kiel gelegt wurde sie bei Vickers-Armstrong in Barrow-in-Furness, der Stapellauf war 1939 und die Indienststellung im Mai 1940. Der Träger hatte eine Verdrängung von 23.000 Tonnen und eine, durch die starke Deckpanzerung reduzierte, Kapazität von 36 Flugzeugen.

Die Illustrious kam im August 1940 zur Flotte. Der erste Einsatz führte sie ins Mittelmeer, wo sie Eskorte für Konvois fuhr, sowie feindliche Schiffe und Kampfstellungen in Nordafrika angriff.

Am 31. August startete von ihr aus ein Luftschlag gegen Flugplätze in Nordafrika. Am 11. November 1940 ging die Illustrious als erster Träger, der einen Angriff auf eine feindliche Flotte durchführte, in die Seekriegsgeschichte ein. Bei dem Angriff auf Tarent griffen 21 Flugzeuge der 813., 815., 819., und 824. Squadron Schiffe der italienischen Flotte kurz nach Sonnenuntergang an. Die völlig überraschten Italiener verloren ein Schlachtschiff; zwei weitere und ein Schwerer Kreuzer wurden schwer beschädigt.

Zwei Monate später, am 10. Januar 1941, als sie nahe Sizilien einen Konvoi eskortierte, wurde die Illustrious selbst Ziel eines deutsch-italienischen Luftangriffs durch Sturzkampfflugzeuge

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. Schwer beschädigt durch acht Bombentreffer lief sie zu Reparaturarbeiten nach Malta, wo sie wiederum durch Luftangriffe beschädigt wurde. Die Illustrious verließ Malta am 23. Januar und erreichte Alexandria am Mittag des 25. Januar, wo das Schiff notdürftig repariert werden sollte. Schließlich lief der Träger nach Virginia aus, wo die Schäden in einem sicheren Hafen, auf dem Norfolk Naval Shipyard, vollständig behoben werden sollten.

Erst im Mai 1942 konnte die Illustrious wieder in Dienst gestellt werden und wurde nun in den Indischen Ozean verlegt. Einige Wochen später nahm sie zusammen mit der Indomitable an der Operation Ironclad, der Landung der Alliierten im von Vichy-Frankreich kontrollierten Madagaskar in Diego Suarez teil. Am 5. Mai versenkten Flugzeuge der beiden Träger das vichyfranzösische U-Boot Bévéziers.

1943 kehrte das Schiff ins Mittelmeer zurück, um die auf Gibraltar stationierte Force H zu verstärken. Es half unter anderem bei der Sicherung der alliierten Landung auf Sizilien im September 1943.

1944 schloss sich der Träger der britischen Eastern Fleet an, wo er bei den Angriffen auf die indonesischen Inseln von Sabang am 22. Juli 1944 und Palembang am 24. Januar und 29. Januar 1945 teilnahm. Danach lief die Illustrious zur Aufnahme von Versorgungsgütern nach Fremantle, Australien. Am 4. März fuhr sie mit dem Rest der britischen Pazifikflotte nach Manus und schließlich am 19. März nach Ulithi.

Danach wurde sie Teil der Task Force 57 von Admiral Chester W. Nimitz, zusammen mit den britischen Trägern Formidable und Victorious. Die Flotte sicherte die Landungsoperationen bei Okinawa, wo das Schiff ihre letzte Battle Honour erwarb. Während der Einsätze im Pazifik wurde das Schiff zweimal von Kamikaze-Flugzeugen getroffen, erlitt jedoch aufgrund des gepanzerten Flugdecks

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, im Gegensatz zu den ebenfalls getroffenen amerikanischen Trägern, keine schwereren Schäden.

Nach dem Krieg diente die Illustrious als Trainings- und Übungsträger. Von Januar bis August 1948 wurde sie noch einmal aufgerüstet, jedoch schon 1954 stillgelegt, verkauft am 3. November 1956 und auf der HMNB Clyde (Her Majesty Naval Base Clyde) in Faslane verschrottet.

Ebenso wurden auch die Formidable und die Indomitable in den 1950ern abgewrackt; nur die Victorious blieb bis 1969 in Dienst.

Hans-Christof von Sponeck

Hans-Christof Graf von Sponeck (* 1939 in Bremen) ist ein deutscher UN-Diplomat, Autor politischer Sachbücher und Hochschullehrer. Von 1968 bis 2000 war er an verschiedenen Einsatzorten für die Vereinten Nationen tätig, zuletzt in Bagdad (Irak). Er ist Sohn des von den Nationalsozialisten in der Folge des 20. Juli ermordeten Generalleutnants Hans von Sponeck.

Der Sohn der badischen Grafenfamilie Sponeck mit Offizierstradition über mehrere Generationen verlor als Fünfjähriger infolge der Ereignisse des 20. Juli 1944 seinen Vater. Im Jahr 1957 war er einer der ersten Kriegsdienstverweigerer der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland.

Sponeck studierte in Deutschland und den USA Geschichte, Demographie und Kulturanthropologie. Von 1966 bis 1968 arbeitete er für die Deutsche Stiftung für Internationale Zusammenarbeit. 1968 begann er eine Diplomatenkarriere bei den Vereinten Nationen. Seine Einsatzländer im Dienst des UN-Entwicklungsprogramms UNDP waren – neben den Zentralen in New York und Genf – unter anderem Ghana, Pakistan, Türkei, Botswana und Indien. Mitte 1998 trat er in Nachfolge von Denis Halliday als Koordinator für humanitäre Fragen seinen Dienst in der irakischen Hauptstadt Bagdad an. Halliday war aus Protest gegen die Politik der UN zurückgetreten. Das UN-Embargo hatte er als „Völkermord“ bezeichnet. Im Irak hatte Sponeck unter anderem die Verantwortung für das UN-Programm „Oil for food“ („Öl für Nahrungsmittel“).

Im Februar 2000 reichte er seinen Rücktritt aus Protest gegen die Sanktionspolitik des UN-Sicherheitsrates ein, die er verantwortlich für das Sterben mehrerer hunderttausender irakischer Kinder sah. Er tat dies gemeinsam mit weiteren UN-Spitzenbeamten in Übereinstimmung seiner fachlich-diplomatischen Einschätzung der Lage im Irak mit seinem Vorgänger, wie aus einem von ihnen gemeinsam verfassten Artikel in der britischen Zeitung The Guardian hervorgeht. Graf von Sponeck hatte zuletzt den Rang eines Beigeordneten UN-Generalsekretärs.

Nach seinem Rückzug aus der Diplomatie versuchte er, die Öffentlichkeit über die prekäre humanitäre Lage im Irak aufzuklären, die bereits vor dem US-geführten zweiten Golfkrieg dort die Notlage der Bevölkerung ausmachte. Neben Beiträgen in Zeitungen und Büchern verfasste er gemeinsam mit dem Genfer Journalisten Andreas Zumach das Sachbuch „Irak – Chronik eines gewollten Krieges“, das 2003 erschien. Im gleichen Jahr würdigte ihn die Bremer Stiftung „Die Schwelle“ mit dem „Bremer Friedenspreis“. Neben weiteren Auszeichnungen erhielt er im Jahr 2000 den Coventry-Friedenspreis der englischen Kirche

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Im Juni des Jahres 2005 nahm von Sponeck als Fachkundiger an dem in der Tradition der Russell-Tribunale stehenden „Welt-Tribunal über den Irakkrieg“ teil. Das 58-köpfige Gremium aus Juristen und Kriegszeugen

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, dem er angehörte, sammelte mit Arundhati Roy als Sprecherin der Jury in Fortsetzung der Sitzungen in Brüssel und New York am Tagungsort Istanbul drei Tage lang Aussagen und Analysen zur Zeitgeschichte des letzten Irakkriegs. Sprecher betonten, es gehe nicht darum, Schuldige zu benennen, sondern Aufklärung voranzubringen. Seit 2006 ist von Sponeck Lehrbeauftragter am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg.

Hans von Sponeck ist Ratsmitglied des von Jakob von Uexküll gegründeten World Future Councils.

2005 richtete die UNO eine Untersuchungskommission ein, die sogenannte Volcker-Kommission, die sich mit Korruptionsvorwürfen von UNO-Beamten beschäftigte. Dabei wurde auch das Verhalten von Sponecks untersucht (Seiten 508-509). Im Abschlussbericht wurde von Sponeck von jedem Korruptionsverdacht freigesprochen. Es wurde festgestellt, dass man versucht habe, diesen zu bestechen, dieser sich jedoch nicht habe bestechen lassen. Der Bericht stellte fest, dass von Sponeck nach seinem Ausscheiden von einem Unternehmen unterstützt wurde, um gegen die UNO-Embargo-Politik Werbung zu machen. Der Bericht stellt auch fest, dass von Sponeck keinen Kontakt zur irakischen Regierung gesucht habe. Abschließend empfiehlt der Bericht, Verträge mit UN-Mitarbeitern so zu gestalten, dass sie auch nach ihrem Ausscheiden für Verhalten, dass ihrer vorherigen Aufgabe zuwiderlaufe, sanktioniert werden könnten (Seite 509).

In einem Interview der taz betont von Sponeck, dass er nach seinem Rücktritt von der Firma Bauer unterstützt worden sei und es der Firma Bauer um die Lieferung von Milchpulver, also einen ganz legitimen Teil des „Öl-für-Nahrungsmittel“-Programms gegangen sei. Wenn es zum damaligen Zeitpunkt schon verschärfte Regeln gegeben hätte, hätte er zugunsten der notleidenden Familien womöglich bewusst gegen die Sanktionspolitik des Sicherheitsrats verstoßen. Sein Rücktritt 2000 sei eine bewusste Entscheidung für die primäre Verantwortung gegenüber den Menschenrechten gewesen.

Kanton Moncontour (Côtes-d’Armor)

Der Kanton Moncontour (bretonisch Kanton Monkontour) war bis 2015 ein französischer Kanton im Arrondissement Saint-Brieuc, im Département Côtes-d’Armor und in der Region Bretagne; sein Hauptort war Moncontour. Letzter Vertreter im Generalrat des Départements war von 1979 bis 2015 Jean-Jacques Bizien (PS).

Der Kanton Moncontour (Côtes-d’Armor) umfasste zehn Gemeinden. Diese waren:

Bégard • Broons • Callac • Dinan • Guingamp • Lamballe • Lannion • Lanvallay • Loudéac • Mûr-de-Bretagne • Paimpol • Perros-Guirec • Plaintel • Plancoët • Plélo • Plénée-Jugon • Pléneuf-Val-André • Plérin • Pleslin-Trigavou • Plestin-les-Grèves • Ploufragan • Plouha • Rostrenen • Saint-Brieuc-1 • Saint-Brieuc-2 • Trégueux • Tréguier

Bégard&nbsp

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;| Belle-Isle-en-Terre | Bourbriac&nbsp mcm taschen sale;| Broons | Callac | Caulnes | Châtelaudren | La Chèze | Collinée | Corlay | Dinan-Est | Dinan-Ouest | Étables-sur-Mer | Évran | Gouarec | Guingamp | Jugon-les-Lacs | Lamballe | Langueux&nbsp

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;| Lannion | Lanvollon | Lézardrieux | Loudéac | Maël-Carhaix | Matignon | Merdrignac | Moncontour | Mûr-de-Bretagne | Paimpol | Perros-Guirec | Plancoët | Plélan-le-Petit | Pléneuf-Val-André | Plérin | Plestin-les-Grèves | Plœuc-sur-Lié | Plouagat | Plouaret | Ploubalay | Ploufragan | Plouguenast | Plouha | Pontrieux | Quintin | La Roche-Derrien | Rostrenen | Saint-Brieuc-Nord | Saint-Brieuc-Ouest | Saint-Brieuc-Sud | Saint-Nicolas-du-Pélem | Tréguier | Uzel

Bundesautobahn 115

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Die Bundesautobahn 115 (Abkürzung: BAB 115) – Kurzform: Autobahn 115 (Abkürzung: A 115) – die teilweise auf der Strecke der alten Berliner Rennstrecke AVUS verläuft, verbindet den Berliner Stadtring am Dreieck Funkturm (A 100) im Südwesten der Stadt mit dem Berliner Ring (A 10) am Dreieck Nuthetal. Die AVUS wurde bereits 1921 als erste reine Autostraße Deutschlands für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Zwei Bauwerke der alten AVUS-Rennstrecke sind erhalten geblieben. Es handelt sich um die 1937 fertiggestellte Tribüne am Nordende und das 1935 begonnene frühere Verwaltungsgebäude der „AVUS GmbH“, das 1977 zu einer Raststätte umgebaut wurde. 1940 wurde der Abschnitt vom heutigen Autobahnkreuz Zehlendorf (Zehlendorfer Kleeblatt genannt) durch die Parforceheide bis zum heutigen Dreieck Nuthetal (mit dem Berliner Ring; ursprünglich Avus-Dreieck; zu DDR-Zeiten Abzweig Drewitz) fertiggestellt. Das letzte Teilstück vom Kreuz Zehlendorf aus bis zur alten AVUS-Stammstrecke an der Spanischen Allee wurde 1941 vollendet.

Während der Teilung Deutschlands war die heutige A 115 Anfang einer Transitstrecke zwischen West-Berlin und Westdeutschland. An ihr befand sich an der Grenze zwischen West-Berlin und der DDR der Grenzübergang Dreilinden–Drewitz und der Alliierten-Übergang Checkpoint Bravo.

Im Süden von Berlin verlässt die A 115 beim Zollamt Dreilinden das Stadtgebiet. Auf dem Mittelstreifen an der Stadtgrenze steht die von der Künstlerin Renée Sintenis geschaffene Bronzeplastik Berliner Bär, die die Besucher der Stadt und die heimkehrenden Berliner willkommen heißt.

Hinter der Stadtgrenze befinden sich drei Denkmale auf der Gemarkung der angrenzenden Gemeinde Kleinmachnow. Sie stehen in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen DDR-Grenze und vor der damaligen Berliner Grenzübergangsstelle (GÜSt) Drewitz. Von Berlin kommend zunächst (rechts) eine Säule, die das Staatswappen der DDR trug. Kurz danach befindet sich (links) ein Betonsockel, der eine Schneefräse russischen Fabrikats trägt. Dieses Denkmal ist wegen der vorgelagerten Lärmschutzwand von der Autobahn aus nicht mehr erkennbar. Bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 stand auf dem Sockel ein sowjetischer Panzer des Typs T-34, als Siegessymbol der Roten Armee über das Dritte Reich. Dieses Denkmal befand sich ursprünglich auf West-Berliner Gebiet am Kreuz Zehlendorf und wurde 1954 auf DDR-Gebiet umgesetzt.

Im weiteren Verlauf befindet sich (rechts) am Rande der seit 1969 dort befindlichen Grenzübergangsstelle, des heutigen Europarc Dreilinden, der Kommandantenturm der DDR-Grenzsicherung. Dieses Denkmal deutet an

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, wie die durch mehrfache Mauern gesicherte innerdeutsche Grenze aussah. Mauerteile, Schikanen und automatisch ausfahrbare Straßensperren sind abgebaut. Transitreisende aus West-Berlin, der Bundesrepublik Deutschland und dem Ausland konnten bis 1972 diese Kontrollstelle nur nach langen Wartezeiten und teilweise schikanösen Kontrollen passieren. Dieser Umstand änderte sich erst nach dem Zustandekommen des Transitabkommens am 3. Juni 1972.

Die Stele trug einst das Staatswappen der DDR.

An der Stelle des Panzers steht eine rosa Schneefräse.

Im Kommandoturm befindet sich inzwischen eine Dauerausstellung zur innerdeutschen Grenze.

Touristische Hinweistafel zum ehemaligen Grenzverlauf der Deutschen Teilung

Ursprünglich verlief diese Autobahn stadtauswärts ab der Stadtgrenze Berlin westlich ihres heutigen Verlaufs. Die alliierte Grenzkontrolle von Berlin kommend fand nach einigen hundert Metern Durchfahrt durch DDR-Gebiet am Checkpoint Bravo statt, der sich damals am Teltowkanal in der zu West-Berlin gehörenden Gemarkung Albrechts Teerofen befand. Diese Streckenführung lief dem Grenzregime der DDR zuwider, da die Autobahn mehrmals zwischen West-Berliner und DDR-Gebiet wechselte. Daher verlegte die DDR diesen Autobahnabschnitt im Jahr 1969 weiter ostwärts, sodass die Strecke ab dem Kreuz Zehlendorf nur noch auf DDR-Gebiet verlief. Seitdem fand die alliierte Kontrolle am neuen Kontrollpunkt Dreilinden in unmittelbarer Nähe zum Kreuz Zehlendorf statt, die der DDR an der neuen Grenzübergangsstelle (GüSt) Drewitz. Der alte Streckenabschnitt diente nach 1990 noch Filmzwecken und wurde später weitgehend zurückgebaut.

Ehemalige Autobahn mit Grenzmauer, Blick von der Teltowkanalbrücke nach Norden, 1988

Ehemaliger Abschnitt der A 115 am Teltowkanal

Ehemalige Raststätte Dreilinden

Teil des alten Verlaufs der A 115 mit Brücke der alten Potsdamer Eisenbahn

Hinweisschilder zum Grenzübergang in Albrechts Teerofen, 1988

Von 1975 bis zur deutschen Wiedervereinigung trug der West-Berliner Abschnitt der heutigen A 115 die Bezeichnung A 15. Diese Nummer wird seit 1990 für die „Spreewaldautobahn“ verwendet.

Nach 1990 wurde die Autobahn im Brandenburger Abschnitt erneuert und auf drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung ausgebaut, dabei wurde die neue Anschlussstelle 5 (Kleinmachnow) angelegt. Die Anschlussstelle 6 (Potsdam-Babelsberg) wurde Ende der 1990er Jahre nach Süden auf die Höhe der Nutheschnellstraße verlegt. Das Dreieck Nuthetal zum Berliner Ring wurde zwischen 2006 und 2009 für 34 Millionen Euro umfassend umgebaut.

In den Jahren 2011 und 2012 erfolgte eine grundhafte Erneuerung des Berliner Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Spanische Allee und dem Autobahndreieck Funkturm. Die Fahrbahnen wurden komplett neu aufgebaut sowie die Brücke über den Hüttenweg durch einen Neubau ersetzt. Der Bund investierte hierfür 28 Millionen Euro.

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* frühere Planung: Nummer wurde später anders vergeben
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